​​Kleidermotten
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Die Wollfresser im Schrank

Kleidermotten haben eine Flügelspannweite von 12 bis 16 Millimetern und eine gelbliche Flügelfarbe. Ihre Weibchen legen bis zu 250 winzige Eier an Stoffen ab. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen die Larven und leben als Raupen in der Kleidung, wobei sie unregelmäßig geformte Löcher fressen. In ein bis drei Monaten entwickeln sich die Larven über ein Puppenstadium zu erwachsenen Motten, die selbst keine Textilien mehr anfressen.

Bekämpfung

Motteneier, Raupen und die Motten selbst fallen ab, wenn man Kleidung regelmäßig ausklopft. Mehrfaches Tiefkühlen tötet die Tiere. Spezielle Kleidermottenfallen enthalten Sexualduftstoffe und fangen die Männchen ab, so dass sie die Weibchen nicht mehr begatten. 

Chemische Stoffe werden nur dann zur Bekämpfung eingesetzt, wenn die manuell durchgeführten Maßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben.

Vorkommen

Motten lieben Wolltextilien und Teppiche, verschmähen aber auch Pelze, Polsterhaare, Borsten oder Federn nicht. Teppiche oder Kleidung, die über Monate im Schrank hängt, sind ideale Verstecke für die Tiere. Oft entdeckt man zunächst nur die Gespinströhren der Larven und erst bei näherem Hinsehen die kleinen Eierhäufchen.

Vermeidung

Alle Textilien, die längere Zeit nicht genutzt werden, sollte man kühl und trocken lagern und regelmäßig kontrollieren. Lavendel, Minze, Arvenöl, Zedernholz und Kampfer vertreiben (manchmal) Kleidermotten durch ihren Geruch.

Merkblatt: ​​Kleidermotten

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